Baurechtanalyse und Flächenrecycling

​In Bebauungsplangebieten hängt die planerische Steuerbarkeit eines Ansiedlungsvorhabens maßgeblich vom Stand der einer Nutzung jeweils zu Grunde liegenden Baunutzungsverordnung (BauNVO) ab.

Großflächige Einzelhandelsbetriebe sind in Kern- oder Sondergebieten (§ 34 Abs. 2 BauGB) – unter den Voraussetzungen der Prüfkriterien nach § 11 Abs. 3 BauNVO – zulässig. Im Falle eines fehlenden eindeutigen Gebietscharakters (§ 34 Abs. 1 BauGB) kommt es bei der Beurteilung von Vorhaben auf das Einfügen in die nähere Umgebung an.

Einzelhandelsbetriebe in B-Plangebieten, für die die BauNVO 1962/68 Gültigkeit besitzt oder auf unbeplanten Flächen nach § 34 BauGB, die die o.g. Kriterien erfüllen, sind damit nur unter Einsatz der planungsrechtlichen Instrumente steuerbar (Aufstellungs- bzw. Änderungsbeschlüsse von B-Plänen).

Gemeinsam mit Ihnen und ggf. den Eigentümern und Investoren möchten wir sinnvolle Konzeptionen entwickeln, die die Zentrenentwicklung zielgerichtet unterstützen können und die Revitalisierung von „Problemstandorten“ gezielt in Angriff nehmen. In diesem Zusammenhang sind ggf. auch baurechtliche Fragen zu lösen. Gerne unterstützen wir Sie in allen Phasen bis zur Projektrealisierung, aber auch in einzelnen Teilschritten.

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